Zahlreiche Gäste am „Offiziellen Tag“ in Caux
Am 14. Juli, dem „Offiziellen Tag“ der internationalen Konferenzen von Initiativen der Veränderung in Caux 2007 sprachen unter anderen Botschafter Pierre Combernous als Vertreter der Schweizer Regierung, Mohamed Sahnoun, Präsident von Initiativen der Veränderung – International, und Bineta Diop, Geschäftsführerin der Nichtregierungsorganisation Femmes Afrique Solidarité.
Botschafter Pierre Combernous
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Botschafter Pierre Combernous sprach in seiner Rede über die besondere Beziehung zwischen der Schweiz und Initiativen der Veränderung, die bereits seit über sechzig Jahren besteht. Er ging insbesondere auf die Bemühungen von Initiativen der Veränderung um den Frieden in Burundi ein, die vom Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) unterstützt werden und in die er selber als Schweizer Botschafter in Nairobi involviert war. „Diese Zusammenarbeit steht im Geiste einer schweizerischen Aussenpolitik, in der Solidarität, Universalität und Menschlichkeit Eckpunkte sind.“
Mohamed Sahnoun, der neue Präsident von Initiativen der Veränderung – International beschrieb Caux als einen „Ort des Austausch über die Tragödien, die Teile der Menschheit erleiden“. Caux sei ein „Ort der Stille und des Wortes, der Meditation und des Ideen- und Erfahrungsaustauschs, an dem wir suchen und lernen. Wir alle suchen nach dem Frieden, dem dauerhaften Frieden, dem Frieden in uns und dem Frieden zwischen uns. Aber sind wir auch bereit, die für den Frieden notwendigen Veränderungen zu akzeptieren? Die Veränderungen in unseren Einstellungen und in unserer Lebensweise?“, fuhr der ehemalige algerische Diplomat und heutige Sonderberater des UNO-Generalsekretärs für Afrika fort.
Bineta Diop von der NRO "Femmes Africa Solidarité"
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Bernard de Riedmatten, Präsident der Stiftung CAUX – Initiativen der Veränderung, begrüsste die zahlreichen Gäste: Diplomaten, Vertreterinnen und Vertreter der Behörden und von internationalen Nichtregierungsorganisationen. Er sprach über den Ort Caux, der es den Konferenzteilnehmenden dank seiner Lage erlaube, „Abstand zu nehmen und eine neue Sicht auf alltägliche Probleme zu gewinnen“ und über die Aufgabe von Caux, Brücken zu schlagen zwischen Kulturen, Religionen und Weltanschauungen.
Bineta Diop, Geschäftsführerin der Nichtregierungsorganisation Femmes Afrique Solidarité, benutzte die Gelegenheit, Mohamed Sahnoun den „Timbuktu Preis“ für seine Bemühungen um den Frieden in Somalia und in anderen Regionen Afrikas zu überreichen.
Die anwesenden Gäste hatten dann die Möglichkeit, an einem von drei Workshops teilzunehmen. Ein Workshop beschäftigte sich mit dem „Dialog der Zivilisationen an der Basis“, was auch der Titel der kommenden Konferenz ist, im zweiten ging es um „Ethik und Integrität in der Weltwirtschaft“ und im dritten präsentierte Mohamed Sahnoun seinen autobiographischen Roman „Mémoire blessée – Algérie 1957“. Schlusspunkt des Tagesprogramms war ein Konzert der äthiopischen Gruppe „Ethio Folklore Music Group“.
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