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„…ausser frau / man tut es!“ oder konkreter gesagt: „…..ausser ich – Du - wir alle tun es!“ Dies gilt für die Zeit nach dem Weltklimagipfel: Beschlüsse, Abkommen, hinausgeschobene Vereinbarungen, in einem schönen grossen gut bewachten Kongresszentrum diskutiert, sind eines. Der Effekt auf die Umwelt hängt aber vor allem von der Umsetzung durch Millionen einzelner ab.

Über 70 Interessierte, unter ihnen Stadtpräsident Urs W. Studer und Kantonsratspräsident Adrian Borgula, fanden sich am 30. September im Luzerner Rathaus zur von CAUX-Initiativen der Veränderung organisierten Veranstaltung „Migration als Chance: Die Rolle der Diaspora in Friedens- und Versöhnungsprozessen“ ein. Ziel des Abends war es, einen selten beachteten Aspekt der Migration in den Vordergrund zu stellen: die Tatsache, dass MigrantInnen aus Konfliktregionen oft einen wertvollen Beitrag zum Friedensprozess in ihrer Heimat leisten.

Rajmohan Gandhi, Präsident von Initiativen der Veränderung International, sprach am 25. November an einem öffentlichen Anlass vor rund 200 Interessierten an der Uni Genf zur Bedeutung von Mahatma Gandhis Botschaft für das moderne Asien.

Caux als Veranstaltungsort für Seminare: CAUX-Inititiativen der Veränderung möchte ihre Gebäude in Caux vermehrt auch ausserhalb der Sommerkonferenzen für die Organisation von Seminaren und Tagungen zur Verfügung stellen. Das Angebot richtet sich hauptsächlich an internationale Organisationen, Nichtregierungsorganisationen oder Vereine, die ähnliche Ziele verfolgen wie Initiativen der Veränderung. Die Villa Maria, in denen sich die dafür vorgesehenen Seminarräume befinden, wird zu diesem Zweck sanft renoviert. Für weitere Auskünfte zur Organisation von Seminaren in Caux steht Marianne Spreng (E-Mail: m.spreng@caux.ch) zur Verfügung.

Solidarität zwischen den Generationen – ein Schlagwort, das oft nur im Zusammenhang mit Abstimmungen über die Erhöhung des AHV-Beitrages oder die Erhöhung des Rentenalters ins öffentliche Bewusstsein gerät. Im Alltag beschränkt sich der Kontakt zwischen Jung und Alt bei meist auf Familienfeste, wo im kleinen Rahmen – nebst dem obligaten Festschmaus – über private Angelegenheiten diskutiert wird. Ansonsten bleibt man unter sich. Die Norwegerin Camilla Nelson möchte dies mit der Konferenz „Nur gemeinsam geht’s“ diesen Sommer in Caux ändern.

„Was braucht es, um eine Kultur des Friedens längerfristig zu etablieren?“ Dieser Frage gingen 235 Frauen aus 30 Ländern am fünften internationalen Vernetzungstreffen von „Creators of Peace“, einem Programm von Initiativen der Veränderung, nach, das vom 30. September - 4. Oktober in Sydney stattfand.

In Addis Ababa wurde am 16. Oktober – in Anwesenheit des äthiopischen Präsidenten Girma Woldegiorgis – der äthiopische Zweig von Initiativen der Veränderung gegründet.

Vom 20. bis 24. November fand in Panchgani, Indien, eine Konferenz zum Thema Wirtschaftsethik statt, organisiert von Initiativen der Veränderung Indien und Initiativen der Veränderung Japan.

Der Dokumentarfilm „Das Herz von Jenin“ erzählt die die berührende und ermutigende Geschichte Ismael Khatibs, dessen Sohn 2005 im Flüchtlingslager von Jenin von israelischen Soldaten getötet wurde und der heute ein Friedenszentrum leitet.

Grundlagen – Erfahrungen – Perspektiven

Georg Vischer, Präsident der Interreligiösen Arbeitsgemeinschaft IRAS COTIS, bringt es im Vorwort auf den Punkt: „Der interreligiöse Dialog ist kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit“. Dieser Notwendigkeit geht die Soziologin Margret Bürgisser in ihrem Grundlagenwerk über den interreligiösen Dialog in der Schweiz nach und liefert eine fundierte Innenansicht über Erfahrungen und Perspektiven– jenseits von Minaretten, Kirchtürmen und Pagoden.