KONFERENZEN 2011
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Die Konferenz „Vertrauen und Integrität in der Weltwirtschaft“ endete am Montag, 8. August, im Konferenzzentrum von Initiativen der Veränderung in Caux bei Montreux. Damit schlossen auch die Internationalen Konferenzen in Caux 2011, die am 3. Juli begonnen hatten. Zum dritten Mal in Folge nahmen mehr Leute an den Konferenzen teil als im Vorjahr: Insgesamt kamen in diesem Jahr über 1200 Menschen aus allen Teilen der Welt, um an einer der vier Konferenzen teilzunehmen.

Für Göran Carstedt, Präsident der Organisation „The Natural Step International“ liegt die wahre Herausforderung bei der Schaffung einer nachhaltigen Zukunft darin, diese für alle wünschbar zu machen. Als ehemaliger leitender Mitarbeiter von IKEA und Volvo ist Carstedt einer der prominentesten Exponenten der europäischen Wirtschaft und einer der meistbeachteten Fürsprecher der Nachhaltigkeit. Er sprach am Freitag, 5. August, an der Konferenz „Vertrauen und Integrität in der Weltwirtschaft“ in Caux.

„Zugesicherte Interessen und die Macht der Finanzlobby scheinen gewonnen, und nichts scheint wirklich geändert zu haben“, sagte Paul Moore, ehemaliger Leiter Risikomanagement der Halifax Bank of Scotland (HBOS), an der Eröffnung der Konferenz „Vertrauen und Integrität in der Weltwirtschaft“, die vom 2. bis 8. August im Konferenzzentrum von Initiativen der Veränderung in Caux stattfindet.

Die Konferenz “Gemeinsam Vielfalt leben: Diaspora und Friedensförderung in Europa” ging am Sonntag, 31. Juli im Konferenzzentrum von Initiativen der Veränderung in Caux bei Montreux zu Ende. 250 Teilnehmende aus ganz Europa – unter ihnen viele VertreterInnen von Diasporagemeinschaften – hatten während fünf Tagen über Wege des Zusammenlebens in einer multikulturellen Gesellschaft diskutiert.

Die dritte Ausgabe der Konferenz «Gemeinsam Vielfalt leben» hat am Dienstag, 26. Juli 2011 im Internationalen Konferenzzentrum von Initiativen der Veränderung in Caux begonnen. Die Konferenz dauert bis am 31. Juli und versammelt 250 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus ganz Europa. Viele Teilnehmende sind VertreterInnen von Diasporagemeinschaften aus Sri Lanka, Somalia, Eritrea, Burundi, Afganistan, Serbien oder Bosnien-Herzegovina. Das Ziel ist, gemeinsam über Wege des multikulturellen Zusammenlebens in Europa zu diskutieren.

Das vierte Caux Forum für Menschliche Sicherheit endete am Sonntag, 17. Juli, im Konferenzzentrum von Initiativen der Veränderung in Caux bei Montreux. Während acht Tagen diskutierten rund 350 Teilnehmende – Diplomaten, Wissenschaftlerinnen, NGO-Vertreter und Friedensaktivistinnen – darüber, wie Frieden, nachhaltige Entwicklung und gute Regierungsführung gefördert werden können.

Das Caux Forum für Menschliche Sicherheit widmete sich heute dem Problem der Erosion und der Bodenabtragung, welche jährlich die dreifache Fläche der Schweiz zerstören. Es sprach unter anderem Luc Gnacadja, Vorsitzender des Übereinkommens der Vereinten Nationen zur Bekämpfung der Wüstenbildung (UNCCD). Der Auftrag dieses Übereinkommens ist es, Organisationen und Einwohner gegen die vom Menschen ausgelöste Desertifikation zu mobilisieren, damit diese nicht weiter fortschreitet.

Monseigneur Teissier hat am Caux Forum für Menschliche Sicherheit den Film „Des hommes et des dieux“ eingeführt. Dieser Film wurde in Cannes mit dem Grossen Preis ausgezeichnet.

Die Schweizer Feministin und ehemalige Nationalrätin Ruth-Gaby Vermot-Mangold stellte am Dienstag, 12. Juli, den Teilnehmenden des Caux Forum für Menschliche Sicherheit die Sonderausstellung “Ohne Frauen, keinen Frieden” im Konferenzzentrum von Initiativen der Veränderung in Caux vor.

Der Journalist Richard Werly von der Schweizer Zeitung „Le Temps“ und sein Berufskollege François d'Alançon von der französischen Zeitung „La Croix“ haben im Internationalen Konferenzzentrum von Initiativen der Veränderung in Caux bei Montreux ihre kürzlich publizierte Broschüre mit einem Gespräch mit Mohamed Sahnoun und Cornelio Sommaruga vorgestellt. Dabei nahm Sommaruga auch bezug auf die ‚Responsibility to protect‘, die für die Rechtfertigung der Intervention in Libyen missbraucht worden sei.